Was ist Bullet Journaling?

Ich plane gern meine Wochen vor uns setze mir regelmäßig Ziele. Um mich besser zu organisieren und Ziele erreichen zu können, nutze ich ein selbst gestaltetes Bullet Journal.  Man könnte sich hierbei fragen, weshalb man sich die Mühe macht und den Planer selbst erstellt und nicht einfach einen vorgefertigten kauft. Die Antwort ist für mich einfach: ich brauche Flexibilität und möchte meinen Wochenplaner so kreativ wie möglich gestalten. Das Journaling in Verbindung mit Handlettering ist für mich ein persönlicher Ausgleich zur Arbeit und zum Alltag. Hier kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und mich entspannen. Gleichzeitig erschaffe ich noch meinen eigenen & einzigartigen Planer.

 

Was dir ein Bullet Journal bringt?

➝ Produktivität
➝ Individualität
➝ Flexibilität
➝ Kreativität

In meinem Bujo 1x1 auf dem Blog findest du viele Tipps und Tricks zur Gestaltung deines Bullet Journals. Ich teile meine Ideen und zeige dir wie du Doodles malst, dein Set up vorbereitest und welche Materialien du benötigst. Grundsätzlich gibt es beim Journaling keine Vorschriften, dennoch ist es sinnvoll einige hilfreiche Dinge zu kennen. Mit den Blogbeiträgen möchte ich dich inspirieren und Bullet Journal Ideen zu Tracker, Listen, Seiten, Cover Pages, Overviews, Logs und Spreads mit dir und der Welt teilen :) Zudem zeige ich dir meine besten Handlettering und Typo Methoden und meine liebsten Doodles/Kritzeleien. Mit meinen Anleitungen kannst du das kinderleicht umsetzen!

Vorteile auf einen Blick:

✔ Viele Layout Möglichkeiten (je nach Bedarf)

✔ Persönliches Notizbuch für Erinnerungen

✔ Klarheit & Überblick

✔ Messbare Produktivität & Zielerreichung

✔ Einzigartiger Alltagsbegleiter

Wie ist ein Bullet Journal eigentlich aufgebaut?

Es gibt keine konkreten Vorgaben, jedoch lebt das Bujo nach dem Prinzip des Rapid Logging. Hierbei wird die Anordnung in vier Komponenten unterteilt:

1) Überschrift mit Thema

2) Seitenzahlen

3) kurze Sätze bzw. Stichworte

4) Bullets

Die Bullets werden klassisch in Aufgaben, Termine und Notizen unterteilt. Jedes Bullet bekommt ein eigenes Symbol zur besseren Unterscheidung. Ich habe z.B. einen Kreis (zum ausmalen) für Aufgaben, einen Strich für Notizen und ein Stern für Termine. Das Symbol legst du einfach selbst fest! Grundsätzlich ist daher nicht am wichtigsten, dass dein Journal wundervoll aussieht sondern dass es dich im Alltag unterstützt und dir hilft einen Überblick zu haben. Die ursprüngliche Idee hinter dem Bullet Journal ist wie du siehst eigentlich eher minimalistisch gehalten und dafür da, um Gedanken schnell auf Papier zu bekommen.

Kritzeleien

Doodles sind eigentlich einfache Kritzeleien.

Diese können willkürlich im Notizbuch eingesetzt werden oder dienen als bildliche Darstellung von Informationen

Schriftzug & Tippfehler

Mit Handlettering und besonderen Schriftarten kannst du ganz einfach deine Überschriften gestalten und perfektionieren. Das erfordert zwar ein bisschen Übung, macht im Journal aber  richtig was her :)

Spreads / Logs

Mit Spreads bzw. Logs kannst du deine Woche , deinen Monat oder dein Jahr übersichtlich darstellen. Hierfür gibt es ganz viele unterschiedliche Möglichkeiten zur Aufteilung.

Tracker-Ideen

Mithilfe von unterschiedlichen Bullet Journal Tracker kannst du z.B. deine Schlafgewohnheiten, deine tägliche Stimmung (Mood Tracker) oder andere Gewohnheiten (Habit Tracker) festhalten.

Wie strukturiere ich mein Bujo am Besten?

 

Ich habe am Anfang eine Index und einige Seiten, die für das ganze Jahr gelten. Hierzu gehört zum einen der Yearly Log, die Liste mit Zielen, die Geburtstagsübersicht und weitere Listen für das neue Jahr. Sollte ein Notizbuch voll sein, übertrage ich diese Seiten wieder in mein neues Bullet Journal. Jeden Monat steht bei mir nach der Cover Page (die ich immer extra liebevoll gestalte) der Monthly Log auf dem Plan. So habe ich eine Übersicht über den kompletten Monat und kann wichtige Ereignisse eintragen. Anschließend starte ich dann mit Weekly Spreads, Tracker, Doodles und Quotes. Ich persönlich überlege mir immer ein einheitliches Set up für jeden Monat, das ist aber kein Muss.

Braucht man dafür besondere Fähigkeiten oder Kenntnisse?

Nein! Jeder kann ein Bullet Journal gestalten. Man braucht weder große Kenntnisse im Zeichnen oder Malen, noch muss man Handlettering beherrschen. Ein Journal zeichnet sich ja gerade dadurch aus, das man seine eigene Note rein bringt und nicht unter Vorlage gestaltet. Wenns mal schnell gehen muss, kann man auch mit ein paar Strichen mit Stift und Lineal eine einfach Übersicht für die Woche gestalten.

 

Welche Materialien werden benötigt, um direkt loszulegen?

 

Prinzipiell reicht ein Bleistift, ein Radierer, ein schwarzer Stift und ein Notizbuch. Ich empfehle aber weitere Materialien, um besser arbeiten zu können und mehr Möglichkeiten zur Gestaltung zu haben. Denkbar wären hier Aquarell Farben, Brush Pens, Marker, spezielle Notizbücher mit dickerem Papier uvm. Meine Empfehlungen und Tipps zu den Bullet Journal Materialien, die ich nutze und gut finde, findest du gesammelt hier im Blogbeitrag